Um noch einmal mit dem Strom aufzuräumen:
Ein Generator liefert zunächst nur eine Wechselspannung, welche durch ein sich drehendes Magnetfeld erzeugt wird.
Innerhalb des Generator-Gehäuses befinden sich Dioden, welche die Wechselspannung gleichrichten = Gleichspannung.
Nun ist die Höhe der erzeugten Spannung aber abhängig von der Drehzahl des Magnetfeldes. Und das ist nicht gut.
Also wird ein Regler eingebaut, der die Spannung im Fahrbetrieb bei ca. 14,2 Volt konstant hält.
(12V würden auch funktionieren, aber dann gäbe es keine Spannungsdifferenz um die Batterie zu laden)
Der Generator erzeugt keinen Strom. Vielmehr die besagte Spannung und der Strom stellt sich je nach angeschlossener
Last auf Grund eines physikalischen Gesetzes ein:
I = U / R ( I=Strom in Ohm, U=Spannung in Volt, R=Widerstand in Ampere )
Deshalb bestimmt z.B. ja nur der Innenwiderstand der angeschlossenen Batterie den Ladestrom. Und der wird immer
niederohmiger, je weiter der Akku entladen wird.
Natürlich hat der Generator seine Grenzen:
Wenn dort z.B. steht 150 A, bedeutet das nur, daß dieses der maximal mögliche Strom ist, den der Generator liefern kann,
ohne das die erzeugte Spannung deutlich absinkt.
Würde man den Generator mit einem noch höheren Strom belasten, werden die Wicklungen so heiß, das die
Lackisolierung der Drähte schmilzt... Exitus