Beiträge von Fabri


    Ja aber ich geh primär von einem überfüllten Motorölstand aus. 6.5l sind auf der Rechnung aufgelistet. Ob jetzt 6.5l drin sind oder wie schon erwähnt die richtige Menge Öl und der Rest in Flaschen im Auto liegt steht noch offen.


    Zu dem Lader des 1.8er TBI. Hat dieser überhaupt lager. Weil die meistens gängigen Lader sind „ölgelagert“ sprich kein Lager vorhanden.

    5W40 ja. Aber wie schon erwähnt 10W60 besser aber unter anderen Bedingungen.


    Ob Zuviel Öl drinne ist müsste man durch ablassen ermitteln. Aber wieso der Lader nach 10tkm den Geist aufgibt gilt es auch den Fehler/Ursache zu finden.


    Ob letztendlich jeder den Ölstand kontrolliert mag ich zu bezweifeln.

    mit 10W60 zögert man beim TBi den Laderschaden eher noch hinaus. Vorrausgesetzt er wird warm gefahren.


    Insofern man sich beim TBI auch an die vorgeschriebenen 4,25l Motoröl hält. Sprich 2.25l Zuviel Motoröl und dann noch das 10W60 das ggf. bei richtiger Ölmenge einen Schaden hinauszögern mag aber nicht bei fast 2.5l Zuviel Motoröl

    Ok...
    Ich dachte, Sinn und Zweck wäre in erster Linie den Sauerstoffgehalt in der Ansaugluft zu reduzieren, darüber geringere Verbrennungstemperatur und schließlich weniger Stickoxide zu erreichen.


    Du müsstest aber dennoch ein ewig langes Rohr von unten nach oben verlegen um die Rückführung nach DPF realisieren zu können.
    Bisher ist mir dennoch kein Hersteller bekannt der dieses Prinzip so im Betrieb hat.

    Hallo Horst.


    selbstverständlich führt falsches Motoröl zu einem Laderschaden.

    Im Motoröl sammeln sich mit der Zeit Ruß, Schmutz, Kraftstoff, Wasser, Verbrennungsrückstände, Metallabrieb usw. an. Diese verändern die Viskosität, die Schmiereigenschaften und die Temperaturbeständigkeit des Öls.


    Eine falsche Viskosität führ zu instabilem Ölfilm. Dies kannst du gleich setzen wie Ölmangel.

    Sodele, Lmm 746 ausprobiert. Gemischtes Ergebnis. Springt besser an, die Wellen sind was geglättet, kaum noch wahrnehmbar. Allerdings meine ich, dass jetzt etwas weniger Leistung anliegt. Das Gaspedal muss auch weiter durchgetreten werden, vor allem bei Teillast. Was auch nicht so hinhaut, ist die automatische Drehzahlanhebung wenn die Q-Tronic runterschaltet. Ich fahr den jetzt noch bis komplett adaptiert ist, dann schaun wir mal, ob sich noch was ändert.


    Ich würde den 048 wieder rein machen weil der rein gehört. Von allen verfügbaren für den 2.4er hat der 048 am besten angeschnitten was Leistung und co betrifft.


    Das wellenförmige ist weniger geworden weil auch weniger Leistung vorhanden ist.

    Wenn man das Abgas fürs AGR hinter dem DPF abzwacken würde, hätte man das Rußproblem nicht / kaum und könnte sich wahrscheinlich den AGR-Kühler sparen...


    Macht das irgendein Hersteller?


    Nein weil dann zwar eine „saubere“ Ansaugbrücke aber dafür enorme Reduzierung eines DPF Lebens. Somit letztenendes eine reine Kostenfrage. Ansaugbrücke ca. 250 - 400€ und DPF 500€+

    Ja wie schon erwähnt alles unter 40 oder evtl 50km gilt als erschwerte Bedingung somit Stadtauto/kurzstrecke


    Erhöhte Drehzahl sprich fahren wie ein Benziner stimmt auch. Wichtig aber nicht zu verwechseln mit Volllast. Unter volllast rußen die Diesel vermehrt. Und da dann das AGR offen ist gelangt mehr Ruß und Asche in den DPF. Siehe mein Beitrag bezüglich schnelleres fahren.
    Mit DPF aufpassen da dadurch Folgeschäden aber Turbolader auftreten können und auf Dauer werden.

    Ein klienr Tip noch.


    Da ich selbst der Problematik ausgesetzt war, habe ich dann nachdem ich die Stosststaneg abgebaut hatte alles mit Mannol Multi Tape eingewickelt. Zunächst allerdings das ganze marode Zeugs abgemacht. Seit dem keinerlei Probleme mehr.Was die Rückleuchten betrifft empfand ich das jetzt nicht als schwirig die zu lösen. Ging recht fix das ganze. Nur ahbe ich mir die Traverse geschrottet da sich die Schrauben mit der Schnappmutter verheiratet hatte. Diese wurden dann in Edelstahl ausgetauscht und dann sollte man auch hier Ruhe haben. Fazit: Alle Schrauben und Schnappmuttern ( auch die im Radkasten )am besten direkt in Edelstahl austauschen.


    Guter Tipp.

    (Zitat von Fabri)


    Bist Du nicht der mit über 300 PS? Basis 210? Egal, welchen Lmm hast Du verbaut? Der neue Lds ist bei mir derselbe, der ursprünglich verbaut war. Leider gibt es nirgendwo Bosch Teilelisten wo man mal nachschlagen könnte


    300 Ja mit Basis 200PS


    LMM ist auch der 048 von Bosch.


    Der richtige Ladedrucksensor hat die Nr 0261230313

    Tja, war mal kramen: Die ursprünglich eingebauten Lmm waren die 0 281 002 764. Laut Autoteilehändler ist der der aber für die 210 Ps Modelle. Ich habe aber die Variante mit 200 Ps. Nachgekauft hab ich folgerichtig den 0 281 006 048, lt Teilelisten der Richtige für 200 Ps. Hm... Ob die Q-Tronic den Unterschied macht? Egal, hab jetzt mal bei Bosch höchstselbst angefragt, mal schauen.


    Habe jetzt mal zum 764 rückgetauscht, fahr gleich Probe


    Bei mir war ein Unterschied im unteren Drehzahlbereich spürbar und lief ein Hauch ruhiger. Dann hab ich den richtigen ladedrucksensor noch verbaut und der schnurrt wie ne eins.

    Das würde unter die erschwerte Bedingungen passen.
    Wir reden aber hier von einem Schnitt von 150km. Wenn er die ersten intervalle bei 250 - 400km als Beispiel gesetzt hat und ab der 500. Regeneration nur paar km bewegt wurde fällt der Mittelwert schnell auf 150km


    Aber DPF dürfte tatsächlich voll sein. Davon geh auch ich aktuell aus.

    Könnte es sein das deine Turbo-Steuerung ne Make hat? oder das Ventil?


    Das wellenförmige Beschleunigen tritt bei vielen auf. Bei einigen mehr bei anderen weniger.


    Zur Hilfe mal fang ich mal an mit den Bauteilen an die dieses wellenförmige bei mir behoben haben.
    - Falscher Luftmassenmesser verbaut
    - Falscher Ladedrucksensor verbaut
    - unterdruckspeicher außer Betrieb genommen. (Gehe mal von einem defekt dieser aus)

    Also unter Stadtautos gelten natürlich auch kurzstreckenfahrten. Für die Aktuelle Motoren ist ein Richtwert von ca. 40km aufgelistet unter "erschwerten Bedingungen" somit Stadtautos oder Landautos sprich kurze Strecken oder Längere Fahrten im Leerlaufbetrieb. Damit rechnet auch die ECU


    Hast du nach dem zurücksetzen der Werte einen Service-Regelintervall gestartet? Wenn nicht kannst du den Wert zurücksetzen und ein Service-Intervall anstoßen. Normalerweise wird eine Anfrage von der ECU gesetzt einen Regelintervall selbständig zu starten.

    Zudem würde ich vor dem ganzen noch die Gummischläuche auf Verengungen oder Verstopfungen untersuchen da mir selbst der Wert bei 3000 giri mit 60mbar zu hoch erscheint. Auch eine nicht sichtbare Beschädigung des DPF's wäre aber nicht auszuschließen was den Wert ebenfalls in die Höhe treiben würde obwohl die berechnetet Aschebeladung bei 30% liegt.


    Anders ausgedrückt, ich vermute das der Filter bereits bei ca. 30% Beladung regeneriert wird und deshalb erst gar kein höherer Gegendruck entsteht. Das Berechnungsprofil in der ECU aber bei realen 30% bereits einen theoretischen Wert von 90% errechnet hat und regenerieren lässt.

    Somit habe ich eine viel zu häufige Regeneration und einen nie mehr als 30% beladenen DPF. Gut für den Filter, schlecht für alle anderen Komponenten und dem Spritverbrauch.

    Bleibt für mich halt immer noch die Frage warum? Fehler oder Feature? Also Fehlfunktion oder genau so (schlecht) programmiert?

    Das wäre der Fall wenn du weniger als 40km pro gefahrene Strecke (erschwerte Bed., Stadt bzw. Landfahrt, kurz: Kurzstreckenfahrzeug) fährst damit der Partikelfilter in dem optimalen Bereich bleibt. Aber gut für den Filter und für die Komponenten schlecht das stimmt dann allerdings. Gerade bei den jetzigen Temperaturen ist es auch schwer die von der ECU verlangten Temperaturen des DPF's zu erreichen weswegen er auch öfters regeneriert um die Abstände kurz zu halten damit der DPF sich nicht zu schnell verstopfen soll. Dies ist das erstreben der ECU den DPF immer im Bereich (B) halten zu wollen.

    Der Mann bei der Werkstatt hat zur Untersuchung den Wagen mit dem Wagenheber gehoben und da konnte man das Loch an einem Schlauch unmittelbar sehen, der wenn man von unten nach oben auf das Auto schaut rechts war. Da ich mich kaum mit Fahrzeugen auskenne fällt es mir unheimlich schwer mir das alles zusammenzupuzzeln um das richtige Ersatzteil kaufen zu können...


    Das sollte die Vorlaufleitung von Pumpe zu Lenkgetriebe sein.

    Hallo! Bin grade total am Verzweifeln, da der herr in der Werkstatt das Problem relativ wage beschrieben hat und die an mich vom Alfa romeo kundenservice weitergeleitete Werkstatt mir genauso wenig vom Problem mitteillt und ich mich kaum mit Fahrzeugen auskenne. Undzwar habe ich seit mehreren Tagen das Problem, dass Servoöl vom Wagen rauskommt. Nach dem weg in die Werkstatt bei mir in der Nähe, da Lenkung sehr schwergänig hat dieser gesehen, dass es ein Loch in dem Schlauch von der Servopumpe und dem Lenkgetriebe gibt, von dem es austropft. Auf der Suche nach ersatz hat mich der Kundenservice an eine Werkstatt geleitet, die behauptet haben, dass das Problem die Druckleitung ist die 280 Euro kostet und der einbau ca. 300 Euro. Nun bin ich auf der Suche im Internet nach diesem Teil mit der Hoffnung auf einen geringeren Preis, nur finde ich diesen nicht. Könnte mir bitte jemand bei helfen auf dieser Suche? Woher bestellen Alfa Rome Kunden üblicherweise Ersatzteile? Besitze mein Auto seit ca. einer Woche... Ist ein Alfa rome 159 1.9 jts progressive. Vielen dank an jedem der mir mit helfen kann


    Im dümmsten Fall bleibt dir nur Original. Es gibt nämlich 2 Verschiedene Servolenkungen. Und an deiner Stelle würde ich Original bestellen dann haste Ruhe und keine Probleme bei folgefehler. Nicht am falschen Ende sparen.


    Oder aber du kennst eine Firma, die Hydraulikschläuche herstellen. Die könnten dir eine Leitung herstellen.


    Die Nummern der Schläuche hab ich jetzt nicht im Kopf. Bräuchte aber mindestens deine FIN zum nachschauen. Egal ob ich oder jemand anderes nachschaut.

    1000 Dank Fabri, schön erklärt. https://www.alfa-romeo-portal.…ages/smilies/smiley69.gif


    Nächster Punkt von den Dingen, die nicht erwähnt und getauscht worden sind im Zusammenhang mit der komischen Beschleunigung sind die Vorförderpumpen. Bei meinem ist es so, dass nach Tausch von Luft- und Kraftstofffilter es zumindest besser ist. Da ich immer beides zusammen wechsele kann ich nicht beurteilen, was davon ursächlich ist. Aber vielleicht hat eine angeschossene Vorförderpumpe schon bei leicht verstopftem Dieselfilter Probleme...?!?


    Welches Fehlerbild verursacht denn eine kaputte Pumpe?


    Die vorförderpumpe muss die Hochdruckpumpe konstant mit 3 - 5 bar beliefern da die Hochdruckpumpe sonst aus eigener Kraft den Druck nicht aufbauen kann. Sollte die Vorförderpumpe jetzt minimal unter dem sollwert liegen, kann es A passieren das der Motor nicht richtig anspringt und B der Hochdruckpumpe nicht genügend Kraftstoff zur Verfügung stellt um den benötigten Arbeitsdruck aufzubauen.
    Ein Fehler der Vorförderpumpe würde ich beim Wellenförmigen beschleunigen eher ausschließen.


    Was mir jetzt vermehrt aufgefallen ist, ist das ab Werk oder mal nachträglich getauschte Luftmassenmesser und Ladedrucksensor nicht für den 2.4er ausgelegt sind sondern für Fahrzeuge zwar des FCA Konzern aber nicht explizit für den 159er. Ich war davon auch betroffen. Seid Tausch der Sensoren nahm er auch besser Gas an und seid Änderung der Unterdruckschläuche ist das restliche Wellenförmige ansteuern ganz verschwunden.


    Hierbei sollte aber auch das regelventil nicht außer acht gelassen werden.

    Kann ich so bestätigen.


    Der Unterdruckspeicher (auch Unterdruckbehälter) dient als Vorratsbehälter für die Betätigung von Bauteilen, die im größeren Umfang, auch bei stehendem Motor bzw. sofort nach dem Anlassen des Motors Unterdruck benötigen.


    Ganz hoch gegriffenes Beispiel. -0.5bar ist im Speicher. Unterdruckpumpe liefert im Leerlauf -0.2bar. Starkes Beschleunigen wird verlangt. Sämtliche Unterdruckbauteile verlangen jetzt Unterdruck, die die Unterdruckpumpe aufgrund des sich im Leerlaufbefindenen Motors nicht liefern kann. Soweit die Theorie. Die Praxis (so zumindest bei den 2.4er) versorgt die Unterdruckpumpe über den Speicher NUR die VTG Verstellung des Turboladers.

    Piti159
    Ich glaub in Erinnerung zu haben das bei ca. 3000 U/min der Wert bei ca. 40 - 50mbar liegen sollte. Man kann den Füllzustand des Partikelfilters am Diagnosegerät zwar herauslesen bzw. prüfen aber da hat die Werke nur die Angaben in 0 - 5V als Referenzwerte.
    Regenerationsintervalle von im Schnitt 200km sind selbstverständlich möglich wenn das Fahrzeug überwiegend von den Vorbesitzern in der Stadt bewegt wurde.
    Normalerweise hält ein DPF im Schnitt 250000km. Aber diese werden je nach Fahrverhalten, Motorölverbrauch und Anzahl an Regenerierungen beeinträchtigt werden.

    Nach jeder Regenerierung bleibt immer ein fester, nicht verbrannter Partikelgehalt in Form von Asche übrig.

    Das Motorsteuergerät nutzt zur Bestimmung des Aschegehaltes folgende Parameter: Kilometerstand, Fahrprofile ( In 7 Unterkategorien unterteilt ) und den Differenzialdrucksensor. Sportliches Fahrverhalten führt zu häufigeren Regenerierungsabständen.

    Die MIL leuchtet nur wenn es eine Unstimmigkeit zwischen der Berechneten und dem vorhandenen Differenzdrucksensors vorliegt (Euro4). Bei Euro5 Modelle die zusätzlich eine Lambda Sonde verbaut haben leuchtet die MIL zusätzlich wenn der Differenzdruckwert über gewisse Grenzwerte zur Steuerung der Regeneration vorliegen.


    Jetzt kommt die eigentliche Regeneration.

    B: Regenerierter Filter

    C: Mittlerer Bereich
    D: Teilweise verstopfter Filter
    E: Verstopfter Filter
    F: Voll Verstopft

    Normaler Funktionsbereich ist B, C, D
    Bei mehr oder weniger raschen Übergängen je nach Fahrprofil vom mittleren Bereich (C) zum Bereich (D) führt die ECU eine gesteuerte Regenerierung durch um den Differenzdruck im Bereich (B) zu halten oder zum Bereich (C) zu bringen.


    Kritischer Funktionsbereich ist E

    Wenn es Unstimmigkeiten zwischen dem Modell zur geschätzten Partikelansammlung im CCM (geschätzte Partikelmenge in Prozent) und der effettiven Elementherstellung kann es zu einer zu hohen Verstopfung des Filters kommen, der Druckunterschied am Endstück des Filters verändert sich schneller; die Motorelektronik erfasst eine Überladung des Filters und meldet sie mit Hilfe der Motorstörungsmeldeleuchte (MIL) auf der Instrumententafel.
    Bei diesen Bedingungen wird eine SERVICE Regenerierung verlangt um die Werte wieder in den Bereich (B) zu halten oder zum Bereich (C) zu bringen.

    Zum Motorschutz wird auch in diesem Fall die Fahrzeugleistung begrenzt.


    Anormale Funktionsbereiche ist F

    Der Differenzdruck ist konstant über dem Grenzwert, der sich je nach Abgasfluss ändert. Die MIL meldet ein Überladungszustand des Filters. Ein Service-Regenerierungsversuch wird über die ECU angefordert um den Druckwert in den Bereich (C) zu bringen oder ihn im Bereich (B) zu halten. In diesem Fall wird die Fahrzeugleistung stark Begrenzt (Notlauf)


    Nach dieser Vorgehensweise regelt und Steuert die ECU die Regenerationen mittels Einspritzzeiten PILOT, PRE, MAIN und Einspritung AFTER oder POST


    Hoffe das war nicht zuviel Info auf einmal.