Eigentlich kann man den Blutdruck schonen und es ist die Aufregung
nicht wert.
Der rote Faden ist
nicht zu übersehen. Die Zukunft gehört der E- Mobilität und - in
Innenstädten - den Radfahrern.
Letztendlich dürfte
das die Folge unserer Produktivitätssteigerung sein, weil sich ziemlich jeder
ein eigenes Fahrzeug leisten kann und dies auch tut. Schlichtweg ein
Luxusproblem, dessen Auswirkungen man an der längeren Fahrzeit
festmachen kann. Die Beobachtung hat sicher schon jeder gemacht. Für die Strecke, für die man vor ein paar Jahren die Zeit X benötigt hat,
braucht man heuer deutlich länger.
Es gibt ganz einfach
mehr Fahrzeuge auf den gleichen Straßen. Wikipedia nennt für 1990
eine Gesamtanzahl von 35.748.278 Kraftfahrzeugen. Das KBA beziffert
den Bestand am 01.01.2020 auf rund 58,2 Millionen. Die
Verlagerung des Güterverkehrs, von der Schiene auf die Straße,
dürfte ihren Teil dazu beigetragen haben.
Das führt
selbstredend zu (immer neuen) Regeln, die den Mehrverkehr in den
Griff bekommen und die Straßen sicherer machen sollen. Ich meine,
glaubt denn wirklich noch jemand, dass die 130 noch lange auf sich
warten lassen?!?
Nicht umsonst haben
wir ein Amt für Risikobewertung, das sich, neben der Produktion von
Bürokratie, jedes 2. Jahr neu erfindet…
btw. : Ich bin weder
meinem Lappen noch meinem Geld böse. Auch dem Fahrer eines Alfa
steht es gut zu Gesicht, sich als rücksichtsvoller
Verkehrsteilnehmer zu profilieren... wo es nötig ist. 