Ölkühler defekt, Umbau auf Motorsport-Kühler?

  • Hallo Leute,
    mein erster Beitrag ist gleich ein Problem.
    Nachdem ich meine Rennsemmel umfangreich renoviert hae, um sie noch ein paar Jahre fahren zu können (Kupplung, Bremsen, Aufhängugn, Unterboden schweißen) ist nun nach dem Ölwechsel auf einmal der Ölkühler undicht. War sonst immer knochentrocken. Irgendwo in den Rippen leckt es.
    Neue Ölkühler sind ja bei Alfa mit Gold aufzuwiegen, erst Recht, wenn man das Geschläuch auch erneuern möchte.
    Nun gäbe es ja auch die Möglichkeit, einen passenden Ölkühler aus dem Rennsport einzubauen, dazu einen Ölfilteradapter/Flansch und entsprechende Stahlflex-Leitungen.
    Die Funktion sollte ja gegeben sein. Die Kosten für einen Um- und Einbausatz reichten von ca 120€ für einen Universalsatz bis zu 200€ für einen mehr oder weniger fahrzeugspezifischen Satz z.B. von Racimex.
    Alternativ bibt es auch noch ein Kit aus England von Autolusso, welches aber 450 GBP kostet und wohl auch nichts anderes ist.
    https://www.autolusso.co.uk/oil-coolers.html
    Hat jemand von euch schon mal Erfahrungen mit solch einem Umbau gesammelt?


    Es grüßt Frank

  • housedoc

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  • Was sollen die schon machen, die werden auch einen von Mocal verwenden...


    Den alten messen, einen neuen mit ähnlichen Maßen kaufen, einbauen, fertig. Da wäre ich schmerzfrei.

  • Der Platz für den Ölkühler ist ja ziemlich begrenzt, der originale misst ca 17cm in der Höhe und 24cm in der Breite. Die pasenden Ölkühler sind 21 cm breit und maximal 16,5 cm hoch, z.B. von Racimex, von Arlows gibt es einen in 147mm Höhe, passt auch. http://arlows.shopgate.com/item/32323438
    Nun stellt sich die Frage, ob die Ölfilterplatte mit den Anschlüssen original bleiben kann. Ich müsste die Ölleitungen abschneiden und mit entsprechenden Verbindern und den richtigen Anschlüssen für den neuen Ölkühler versehen. Müsste ja eigentlich funktionieren denke ich.
    Es gibt zwar auch Ersatz für die originale Luftfilterplatte, aber warum wenn es auch anders geht?

    Hat zufällig jemand die Maße der Originalleitungen (Innen-und Außendurchmesser) zur Hand? Dann könnte ich die Verbindungsstücke besorgen, bevor ich die Leitungen durchschneide... ;)

  • Die Mocal/ Racimex und wie sie sonst so heißen Ölkühler sind absolut ok .


    Problematisch für den Strassenbetrieb sind die Thermostate .....


    Da diese für den Rennbetrieb ausgelegt sind, öffnen die Teile schon bei 74 Grad, sodass das Öl dann wenn es an den Lagern noch erhitzt im Idealen Temperaturbereich um 80 Grad liegt .....


    Nur ... bei 74... 80 Grad kommt es nicht zur Verdunstung von Kondensaten ...... im Rennbetrieb wurscht, wenn für jedes Rennen neues Öl rein kommt .... im Alltag wo das Öl auch mal 10000 oder gar 20000 km drin bleibt eine Katastrophe .


    Die alten Golf GTIs hatten einen Serien Ölkühler, der erst bei 105 Grad Öltemperatur durchströmt wurde um eben Kondensate wirklich verdunsten zu können .


    Wenn mögl. lass also den Serienflansch mit Thermostat von Alfa drin und baue nur den Kühler von Mocal ein .


    Wenn es trotzdem eine Mocal Adapterplatte sein muß..... ich habe mir mal den Kopf zerbrochen und das Teil etwas modifiziert, sodaß man wenigstens auf 95 Grad Öltemperatur kommt :)

    https://archiv.golfcabrio.de/f…eraturbereich-%C3%A4ndern

    Einmal dachte ich ich hätte unrecht, aber ich hatte mich geirrt .....

  • Ja, genau so war auch mein Gedanke. Die üblichen Thermostate öffnen so bei 80 Grad. Zu früh für meinen Geschmack...
    Daher ja die Idee die originale Platte drin zu lassen und am alten Geschläuch was anzuflanschen.
    Also wer noch eine durchgeschnittenene Ölleitung zum Kühler hat - bitte mal den Innendurchmesser messen. Danke. ;)

  • Gefällt mir gut, was Du da gebaut hast. Werde ich so bei meinem 3.2er-Umbau anstreben.