Der Einsatz einer Glaskugel zur Bilderzeugung und die gleichzeitige fotografische Aufnahme des Bildes mit dem Urbild war mir bisher eher beiläufig begegnet mit der Aufnahme eines wassergefüllten kugelförmigen Aquariums. Tatsächlich hat sich wohl eine große Fotobewegung gefunden, wie die große Zahl der Bilder zeigt, die eine Google-Suche liefert.
Tatsächlich mag ich den Bildern einen gewissen Reiz nicht absprechen, den Reiz einer Zauberei, die man gar nicht technisch, physikalisch ergründen möchte. Man möchte gerne für den Zauber empfänglich bleiben. Da sieht man die unendliche Weite der Welt gefangen in einer endlichen Kugel, einer Kugel von Menschenhand. Aber diese Welt steht Kopf.
Ohne diesem Bildphänomen auf den naturwissenschaftlichen Grund zu gehen, kann man sich verschiedenen Sujets widmen, mit verschiedenen Kugeldurchmessern experimentieren, verschiedenen Kamerabrennweiten, unterschiedlichen Fokuseinstellungen und Ausdehnungen der Schärfentiefe.
Etwas Neues könnte die Verwendung anderer bildgebenden Elemente für das Bild im Bild bringen, etwa andere Glasformen, gekrümmte Spiegelflächen, ein System von ebenen Spiegeln...
Der angehängte Link versucht dennoch, der Kugellinse auf den Grund zu kommen..
zur Kugellinse - Erläuterung