Beiträge von Mechaniker

    Wenn durch einen Fehler oder einen falschen Lichtmaschinenregler die Ladespannung niedriger als es sich gehört ist, leuchtet die Ladekontrolleuchte nicht und die Batterie wird auch geladen aber nicht voll geladen.


    Zu der genannten Moll EFB 82070 Start Stop habe ich jetzt auf die Schnelle kein Datenblatt gefunden und weiß nicht, ob die eher auf höhere Ladespannungen in neueren Autos mit Bremsenergierückgewinnung ausgelegt ist. Es scheint auch eine besondere Variante der EFB Batteriereihe namens XTRA zu geben, die für niedrigere Ladespannungen und ältere Fahrzeuge ausgelegt ist.


    Batterietestgeräte von Werkstätten, Händlern und Pannendiensten die Batterien verkaufen sind oft in einer umsatzfördernden Justierung, d. h. zeigen Batterien tendenziell eher als schlecht an. Aber oft ist nicht immer.


    Wenn man ein genaues Voltmeter hat, kann man auch damit einen groben Eindruck über den Batteriezustand gewinnen. Nach dem Vollladen und Abklemmen des Ladegeräts die Ruhespannung gleich und dann alle paar Stunden oder so messen.

    Geht es da schon auf 12,5 Volt und weniger runter, gilt die Batterie nach den Richtlinien vieler Autohersteller (von Alfa weiß ich es nicht) schon als defekt.

    Ach wo, deshalb würde ich die Werkstatt nicht verurteilen.


    Mit Getrieben dieser Art gibt es besonders in den ersten Jahren nach deren Einführung häufig Probleme.


    Wenn man als Werkstatt schon Bescheid weiß oder eine TI im System hinterlegt ist, dass ein Softwareupdate bereitsteht oder in Arbeit ist, sucht man nicht lange am Auto herum sondern probiert es erst mal mit dem Update.

    Bei solchen Sachen zahlt der Autohersteller der Werkstatt auch nur den Aufwand für die vorgegebenen Schritte und keine sonstigen Diagnosearbeiten und langen Probefahrten.

    Und wenn es noch so offensichtlich ist - zumindest ein Teil der beschriebenen Kunden, deren Bremsscheiben voll von Rostnarben, eingetragenem Belagabtrag und Standkanten sind, werden weiterhin rumplärren dass der Autohersteller minderwertige Bremsen einbaut und/oder die Bremsen unterdimensionert hat, womit sich derjenige gleichzeitig als besonders krassen Sportfahrer darstellt, dem selbst die XY-Bremsen aus dem XY-Sportausstattungspaket nicht gewachsen sind.

    Schaumeinlage?


    Bei diversen Schaumprodukten hat sich herausgestellt, dass sie zwar nach den Prüfverfahren z. B. für bauaufsichtliche und andere Zulassungen als geschlossenporig und ohne nennenswerte Wasseraufnahme deklariert werden können, aber sich in der Praxis nach einigen Jahren vollsaugen wie

    ein Schwamm.

    Im Sachverständigenwesen führt sowas zu dem Paradoxon, dass die Verwendung entsprechender Produkte einerseits zulässig ist, andererseits trotz Zulässigkeit und formell korrekter Anwendung mit Problemen zu rechnen ist womit sich die Frage eines Verschuldens trotz bestehender Zulassung und korrekter Anwendung stellt.

    Denn vorher, beim Losfahren am Hotel war von Batterieschwäche absolut nix zu bemerken. Die Batterie (MOLL EFB 82070 Start / Stop) ist jetzt 3 Jahre alt, kann also unmöglich an Altersschwäche leiden.

    Doch, die Batterie kann durchaus an Schwäche leiden.


    Moll gilt zwar als ein sehr guter Hersteller der auch in den freien Markt gute Qualität liefert, aber auch da gibt es Ausnahmen. Das häufigste Problem ist jedoch, dass neue Batterien lange Zeit in den Lagern von Großhändlern, Speditionen, Zwischen- und Einzelhändlern stehen und nicht nachgeladen werden. Erst unmittelbar vor dem Verkauf hängt man sie ans Ladegerät.


    Neben schwächelnder Batterie könnte eine zu geringe Ladung der Batterie Ursache sein, also Fehler in der Laderegelung.


    Eine weitgehend voll geladene und in gutem Zustand befindliche Batterie dürfte durch 15 Minuten mit eingeschalteter Zündung nicht so stark entleert werden. Dazu wären schon sehr starke Verbraucher nötig. Sitzheizung, Scheibenheizung, durch Fehlfunktionen aktivierte Beheizung von Lambdasonden u. ä.

    Ach so.


    Nachdem wir Bayern bekanntermaßen nicht nur ausgesprochen bescheiden, zurückhaltend und tolerant sondern auch zuvorkommend und hilfsbereit gegenüber Ausländern, also Nichtbayern sind, bleibt die Verwendung von bairischen Sprachen im Forum auf Ausnahmen beschränkt. 😇

    Ja leider.


    Im Prinzip ist es schon zu spät wenn auch nur einmal Salzwasser hingekommen ist und Salz hinterlässt. Das Salz holt sich dann schon alles, was es fürs Rosten braucht.

    In Hohlräumen und Spalten ist das Salz gut geschützt, braucht sich das Wasser meist nicht nur aus der Luft zu holen sondern bekommt es als Kondenswasser serviert.


    So haben Autohersteller durch geschickte Konstruktion, mangelhafte Beschichtung (Lackierung) und Hohlraumversiegelung erreicht, dass Achskörper mit z. T. mehreren Millimeter Stärke durchrosten. Ganz vorne dabei ist da ausgerechnet Toyota, insbesondere mit Modellen die in der Türkei und anderen ausländischen Werken gebaut werden.

    Bei Jaguar wollte man sich nicht alleine auf solche Defizite bei der Fertigung verlassen und hat von vornherein bei entsprechenden Komponenten nicht ein dickes Blech sondern mehrere dünne Bleche genommen, die zusammengepunktet wurden. So hat man in den Zwischenräumen hervorragende Bedingungen für Rost geschaffen.


    Diese Beispiele begründen warum ich von Vorsatz bei der Konstruktion und Ausführung geschrieben habe. Und sie zeigen, dass Sprüche wie "typisch Alfa" bei solchen Rostproblemen unangebracht sind.

    So gravierende Rostschäden nach für moderne Autos relativ kurzer Zeit deuten ja schon auf Vorsatz bei der Konstruktion und Ausführung hin, zumindest auf grobe Fahrlässigkeit.


    Inzwischen sollten eigentlich in den entsprechenden Abteilungen der Automobilindustrie alle Umstände, Fehlerquellen usw. bekannt sein, durch welche es vorschnell zu Rostproblemen kommt.


    Aber trotzdem gibt es die immer wieder und bei allen möglichen Herstellern.

    Servus donaruma,


    mit meinem Smartphone kann ich auf den Fotos alles nicht so gut sehen aber was ich sehen kann schaut übel aus.

    Hast Du bei der Instandsetzung eine oder mehrere Ursachen feststellen können warum es an den Stellen so starken Rostbefall gab, z. B. fehlende oder verstopfte Abläufe, unzureichend geschützte Nähte oder Öffnungen, fehlende oder unzureichende Lackierung, Abdichtung, Versiegelung etc.?

    Zwei Dinge vorab:

    Bremsscheiben samt Belege (original - Brembo)

    Das ist nicht richtig.

    Entweder waren originale Scheiben und Beläge oder Ersatzteile von Brembo aus dem freien Handel verbaut.

    Original Alfa Romeo Bremsscheiben und Beläge sind qualitativ erheblich besser als die unter dem Namen ATE und deutlich besser als die unter Brembo vertriebenen Teile.

    Trotzdem kann man jetzt nicht sagen, dass Bremsen quietschen weil der Reibbelag der Beläge minderwertig ist.


    Bremsenquietschen ist isoliert betrachtet kein Symptom schlechter Materialqualität der Bremsbeläge und Scheiben. Bremsenquietschen sind hörbare Schwingungen und Schwingungen sind praktisch die technisch normalen. sozusagen naturgegeben Begleiterscheinung beim Bremsen.


    Es kommt nur drauf an, wie gut es den Konstrukteuren gelingt, die hörbaren Schwingungen zu kompensieren. Das ist enorm schwierig und hängt von vielen Faktoren ab die alle in einer Kette miteinander wirken - oder eben nicht. Verändert man einen Faktor in der Kette, ob Reibbelagmischung, Gewichte, Vorspannungen, Winkel usw. usw., kann es wieder quietschen.


    Nachdem Alfa 159 von Haus aus nicht mit Bremsenquietschen auffallen, versprechen Originalteile und Komponenten in serienmäßigen Zustand weitgehende Quietschfreiheit.


    Muss man mit anderen Teilen klarkommen oder quietscht es trotzdem, sind erst mal alle relevanten Komponenten zu prüfen, von den Gelenken der Radaufhängung über die Bremssättel, u. a. deren Montage, ob alles in der Flucht ist, ob Kolben freigängig und ggf. nicht verdreht sind, die Belagaufnahmen in Ordnung sind usw., ob bei den Klötzen, Montageteilen und Antiquietschteilen alles in Ordnung ist, ob das Verschleißbild passt und ob alles vorhanden ist. Letztere liefern viele Anbieter von Ersatzbremsbelägen nicht mit und die die ggf. werksseitig vorhandenen fliegen raus und später weiß man gar nicht, ob und ggf. was da ursprünglich vorgesehen war um das Quietschen zu reduzieren.


    Ist das alles soweit Ordnung, kommt man in der jeweiligen Situation nicht weiter, kann oder will nicht alles (nochmal) erneuern, muss man improvisieren und Probieren.

    Andere Anti-Quietsch-Pasten verwenden, Vorspannung (mit Bedacht) der Klötze verändern, soweit in anderer Laufrichtung einsetzen, die Kanten anfasen usw.


    Weiter kann man, wenn originale keine vorhanden sind, geeignete Anti-Quietsch-Pads, -Bleche, Kolbeneinsätze etc. anbringen oder die original vorhandenen durch andere ersetzen.


    Auch umgekehrt hat man schon Erfolge verzeichnen können. Manchmal ungewollt. Z. B. wenn für den Einsatz im Motorsport alles an Beschichtungen, Pads, Blechen usw. im Bereich der Klötze entfernt wurde und danach erstaunlicherweise die Bremsen weniger quietschen als vorher.


    Bei allen Maßnahmen und Methoden der Bekämpfung von Quietschen muss man damit rechnen, dass eine erreichte Verbesserung nicht für immer bestehen wirkt. Im Laufe der Zeit durch Verschleiß, Schwund, Korrosion etc. kann es wieder anfangen zu Quietschen.

    Oder nach einer intensiven Belastung, z. B. Passabfahrt, sportlicher Fahrt, Hochgeschwindigkeitsbremsung etc. Bei sowas kann sich umgekehrt auch ergeben, dass danach eine zuvor quietschenden Bremse ruhig ist.


    Die genannten quietschrelevanten Faktoren (Verschleiß, Alterung, Belastung etc.) können durch Probleme mit mangelndem Rundlauf, Unwuchterscheinungen und den daraus entstehenden Vibrationen beschleunigt und verstärkt werden.


    Im Falle des TE sollten deshalb unbedingt die Ursachen der geschilderten Vibrationen ermittelt und beseitigt werden.


    Davon ausgehend, dass im Bereich der Radaufhängung alles überprüft wurde, Lager und Gelenke spielfrei, Gummilager ordnungsgemäß zäh sind, nichts verzogen ist, die Räder ausgeleuchtet sind und keinen Schlag haben, wird die Ursache im Bereich der Radbefestigung liegen.

    Neben eigentlich offensichtlichen Sachen wie z. B. ungeeignete Beschichtungen, Dreck, Fremdkörper etc. auf den Auflageflächen der Radnaben, Bremsscheiben sind am häufigsten sind Distanzscheiben, Lochkreisadapter und/oder Zubehörfelgen die Ursache. Und das manchmal sogar, wenn sie gar nicht mehr montiert sind.

    Genauso wie falsch angezogene Radschrauben/Muttern können solche Teile die Radnaben verformen und so auch dauerhaft schädigen.


    Das fiese bei solchen Problemen ist, dass die Wirkung dynamisch erfolgt und durch Resonanzen verstärkt werden kann. Auf der Wuchtmaschine und auch bei der Prüfung mit montierten Rädern am Auto kann alles schön rund und innerhalb der Toleranzen laufen.

    Aber im Fahrbetrieb unter Einwirkung der ganzen Kräfte kommen Faktoren zum tragen, verstärken sich, schaukeln sich gegenseitig auf und die Kistefängt an zu vibrieren.

    Mit Isofix auf dem Beifahrersitz des Alfa könnte man Kindersitze viel besser, schneller und sicherer befestigen als mit dem Gurt.


    Universal-Nachrüstsätze haben einen schlechten Ruf weil viele von denen Mist sind, z. B. an liederlichen Komponenten vom Sitz befestigt werden, Befestigungselemente auf Biegung statt auf Zug belastet werden oder/und zur Montage sogar Löcher in Streben des Sitzes gebohrt werden sollen.

    Solche Sollbruchstellen und Schwachpunkte könnte man schon mit bloßem Auge erkennen - allerdings nicht auf den Internetseiten der Nachrüstkits sondern wahrscheinlich erst bei der Montage.

    Dann kann man die Arbeit stoppen, alles wieder zusammenbauen, den Schrott zurückschicken und schauen dass man das Geld wieder zurück bekommt...

    Genau das, d. h. dass das Thema wie geschehen abgewürgt wird, wollte ich vermeiden und habe dafür extra noch die Gründe dargelegt.


    Was hätte ich bei meiner Frage anders machen müssen, um sachdienliche Antworten zu bekommen?


    Hätte ich den letzten Absatz nicht als letztes sondern an den Anfang setzen müssen?

    Nach meinen eigenen Beobachtungen und den gleichen Erfahrungen vieler Bekannter ist das so allgemein sicher nicht richtig. Es wird heute bei vielen Herstellern Billigware verbaut, die nach wenigen tausend Kilometern oft vergammelt ist und eine schlechte Leistung verursacht.

    Welche Billigware meinst Du damit, welche billigen Scheiben und Beläge verbaut Stellantis bei Alfa Romeo?


    Bei der Herstellung von Bremsbelägen machen die Kosten für die verwendeten Rohstoffe kaum einen Unterschied. Eine optimal abgestimmte Belagmischung muss nicht teurer sein als eine Standardmischung.


    Mehr Kostenrelevanz ist da z. B. in der Verbindung des Reibbelags auf dem Belagträger. Und eben in der Abstimmung, welche trotz aller Computersimulationen immer noch aufwändige Fahrversuche braucht. Neben Bremsleistung ist auch noch das Geräuschverhalten, also das Pfeifen und Quietschen eine große Herausforderung.


    Bei Bremsscheiben haben die Rohstoffe bzw. der Rohstoff einen höheren Einfluss auf die Kosten. Je reiner der Guss, desto teurer. Fremdmaterial, v. a. Buntmetalle im Guss, sind schlecht für die Qualität. Feinsortierung des Rohmaterials und Auskochen der Fremdstoffe ist teuer. Deshalb sind Gießereien in Deutschland und anderen Ländern mit hohen Energiekosten besonders unter Druck.


    Insgesamt sind aber Bremsscheiben und Beläge vergleichsweise billig in Produktion und Einkauf, kosten nur einen Bruchteil der Preise welche dem Endkunden abgeknöpft werden. Das gilt für Originalteile und Zubehörware.


    Es ist hier im Forum ja auch viel diskutiert und gerade beim Stelvio allgemein bekannt, dass Alfa hier original sicher nicht "das Optimum" anbietet wie Du meinst.

    Das von mir genannte Optimum bezieht ist immer nur das Optimum für eine - möglichst große - Bandbreite von Anwendungsbereichen der Kunden, vom Sonntagsfahrer bis zum Sportfahrer und Raser, bei schönem Wetter wie unter ständiger Belastung von Streusalzgischt.

    Bei allen Einsatzprofilen soll dem Kunden jederzeit bestmögliche Bremsleistung zur Verfügung stehen und kein Anlass zu Beschwerden auftreten.

    Das alles über die Dauer eines Serviceintervalls, aber natürlich auch nicht zu lange. Bremseninstandsetzung ist eine wichtige Einnahmequelle.

    Der Autohersteller versucht als Optimum einen bestmöglichen Kompromiss zwischen Ertrag und Kundenakzeptanz zu erreichen. Am liebsten sind ihm natürlich die Kunden, die in seinen Niederlassungen, soweit vorhanden, und Vertragswerkstätten alles machen lassen.

    Der Autohersteller weiß aber auch, dass unter seinen Kunden die Gruppen an Voreingenommenen gibt, welche originale Bremsen grundsätzlich für Mist halten und auf irgendwelche bunten Zubehörteile schwören oder denen die Originalteile einfach nur zu teuer sind und entweder meinen, im Zubehör bekommt man genau die gleichen Teile, nur billiger, oder der Ansicht sind dass billige Teile es genauso tun.


    Oft sind z.B. schon beim ersten TÜV hintere Scheiben so übel, dass es TÜV-relevant wird.


    Bei den hinteren Bremsen ist es besonders schwierig, allen Anforderungen gerecht zu werden.


    Um unter allen Bedingungen, bei sportlicher Fahrweise bis zur Raserei, bei voller Beladung bis Überladung, für ESP Eingriffe auch bei Höchstgeschwindigkeit, bei Extrembelastungen auf Passstrassen, Nordschleife usw. immer genug Bremsleistung zu gewährleisten, dimensioniert man die hinteren Bremsen sehr groß.


    Für den durchschnittlichen Normalbetrieb sind sie damit aber zu groß, um regelmäßig so stark belastet zu werden dass die Bremsscheiben freigebremst werden. Folglich rosten und vergammeln die Reibflächen der hinteren Scheiben häufig.


    Als bislang effektivste Gegenmaßnahme hat sich eine Steuerung der EBV etabliert, mit der bei Bremsungen während entsprechend definierten Fahrzuständen in welchen das gefahrlos möglich ist, größtenteils die hinteren Bremsen eingesetzt werden. Befindet sich ein Kunde mit seiner individuellen Fahrweise und Strecken besonders oft in solchen Fahrzuständen, erfolgen z. B. bei höheren Geschwindigkeiten autobahnübliche Bremsungen, wird sehr viel mit den hinteren Bremsen gearbeitet. Entsprechend verschleißen die hinteren Bremsen viel mehr als die vorderen, müssen ersetzt werden, was für viele Kunden nicht nur ungewohnt, sondern aus deren Sicht ein Beweis für minderwertige Bremsen ist.


    Solche Beschwerden gab es gerade in ersten Jahren nach Einführung dieser Funktion sehr häufig, weshalb Autohersteller den Einsatz der hinteren Bremsen per EBV reduziert haben. Damit steigen wieder die Probleme und Beschwerden mit frühzeitig verrosteten hinteren Bremsscheiben.


    Eine weitere Gegenmaßnahme dazu sind Bremsbelagmischungen mit erhöhter abrasiver Wirkung. Dazu mischt man mehr und gröbere Stahlspäne in den Belag. Der raspelt und schleift damit den Rost von den Scheiben gut runter, sorgt aber auch für gröbere, nicht so schöne Reibflächen bis hin zu starker Rillenbildung. Die beeinträchtigen zwar nicht die Funktion, aber es schaut greislig aus und das sorgt wieder für Kundenbeschwerden.


    Andere Maßnahmen haben sich nicht oder nicht in großem Umfang etablieren können, da die Nachteile zu groß sind. Beispielsweise hat man bei Mercedes Bremsscheiben bzw. Legierungen für Bremsscheiben entwickelt, die Zinn enthalten und beim Bremsen das Zinn auf die Reibflächen verteilt wird und eine korrosionshemmende Schicht bildet.


    Eine ähnliche Wirkung wird bei den im Zubehörmarkt angebotenen Bremsbelägen mit den werbewirksamen Bezeichnungen "Ceramic", "bremsstaubfrei" etc. behauptet. Belagabrieb soll dabei nicht als Staub entfleuchen sondern sich als Schicht auf die Reibflächen der Bremsscheiben auftragen.

    Diese Art von Bremsbelägen haben eine geringe Bremsleistung und eine erheblich geringere Belastungsfähigkeit. Nur weil die Mindestanforderungen der ECE R90 Vorgaben so niedrig sind, drastische Abweichungen gegenüber den originalen Bremsbelägen erlauben und die für die Freigabe vorgegebenen Normbremsungen ein Witz sind, ist die Verwendung solcher Beläge überhaupt zulässig.

    Servus,

    gab es bei Alfa 159 überhaupt nie Isofix Aufnahmen für den Beifahrersitz oder konnte man es als Extra oder / und bei bestimmten Baujahren, Modellvarianten, Ausstattungslinien etc. bekommen?


    Und gibt es Erfahrungen mit Nachrüstung von Isofix Halterungen beim am Beifahrersitz des 159, in diesem Fall mit den serienmäßigen Sitzen der Basisausstattung ohne Leder und ohne elektrische Verstellung?


    Ob die Nachrüstlösung ABE, Gutachten oder anderweitige Zulassung hat, wäre wurscht. Sie muss nur sicher sein, erkennbar und prüfbar stabil sein.


    Die Airbags im Beifahrerbereich lassen sich ja über einen Schlüsselschalter deaktivieren.


    Grundsätzlich gilt für ein Kind der Platz hinten in der Mitte in der Regel am sichersten. Aber den gibt es nur einmal und insgesamt passen hinten auch nur zwei oder drei rein.

    Dazu lassen sich hinten anscheinend manche Kindersitze nicht nicht gescheit befestigen.

    Also ich glaube nicht das Bremsbelaghersteller A der für Marke A herstellt, die eigenen Produkte schlechter herstellt als für Marke A.

    Die wollen doch verkaufen. Und wenn die für Marke A schon herstellen bleibt die Mischung des Belages unberührt. Lediglich die Qualitätskontrollen könnten weniger sein wobei der Aufwand sich verringern dürfte.

    Es ist aber so. Nicht immer und nicht bei allen, aber größtenteils und grundsätzlich ist es so.


    Man muss bei dem Ganzen die Belaghersteller mehr als Lohnfertiger und Dienstleister betrachten und nicht als Produktanbieter, bei dem die großen Autohersteller einkaufen.


    Nur selten, wenn es bei der jeweiligen Anwendung nicht relevant ist, für Kleinserien und von kleinen Autoherstellern werden Beläge aus dem Standardprogramm der Belaghersteller gekauft. Direkt gekauft oder über den Hersteller der Bremssättel, ggf. den Komponentenzulieferer gekauft.


    Im Fall der von mir beschriebenen Belagproduktion nach Vorgabe des Autoherstellers dürfen diese Beläge, noch nicht mal mit als Alibi vorgenommen kleinen Änderungen, keinesfalls an Dritte geliefert oder selbst auf dem freien Markt verkauft werden. Daran halten sich die Belaghersteller sehr penibel. Der Autohersteller hat hier die Macht, hat Einblick in die Zahlen des Zulieferers, teilweise live über SAP.


    Wenn der Belaghersteller identische Bremsklötze wie für den Autohersteller produziert in Eigenregie verkaufen will, braucht er die Erlaubnis des Autoherstellers und muss dafür zahlen. Das läuft bei den deutschen Herstellern unter der Bezeichnung "Werkzeugkosten".


    Auch viele andere Sachen lassen sich die Autohersteller bezahlen, direkt oder durch entsprechend niedrige Preise der jeweiligen Produkte. Manche Sachen haben sich als Normalität etabliert, z. B. dass der Bremssattelhersteller A auf die vom Hersteller B für den Autohersteller produzierten Bremsklötze sein Markenlogo A drucken lässt, um den Eindruck zu erwecken die originalen Bremsklötze des Autoherstellers wären von ihm und auf diese Weise Werbung für die von ihm unter seiner Marke A vertriebenen Bremsklötze zu machen. Besonders grotesk ist dabei der Umstand, dass A nur Bremssättel, Hydraulikkomponenten, ABS/EDS Blöcke produziert und weder Bremsklötze noch Bremsscheiben herstellt.

    Was? Das mit den Preissn?

    Ja freilich, beim Schikanieren und Derblecken meinen wir alles todernst.

    Das kann sogar mein Spezl bestätigen, der bestimmt schon 30 Jahre in Bayern lebt, überwiegend Bayern im Freundeskreis hat und heute noch genauso berlinert wie in seiner Jugend. Und das schätzen wir neben der Tatsache, dass es ein wirklich feiner Mensch ist, sehr an ihm.

    Wenn ein Nichtbayer versucht, Bairisch zu sprechen, hört sich das für Bayern mitunter grausam an.


    Dit wird im umjekehrten Fall jenauso sein, oder meenste nich?

    Man kann bei den meisten Fahrzeugherstellern und für die meisten Fahrzeuge sagen, dass die originalen Bremsscheiben und Bremsbeläge in Qualität und Leistung für einen weiten Anwendungsbereich das Optimum sind, insbesondere auch die kürzesten Bremswege und hohe Belastungsfähigkeit haben.


    Gute Bremswerte in Autotests sind äußerst werbewirksam, schlechte Bremsen sind nicht nur verkaufshemmend sondern besonders imageschädigend.


    Deshalb betreiben die Fahrzeughersteller bei der Entwicklung und Abstimmung der Bremsanlagen auch einen großen Aufwand, testen bei Fahrversuchen über Wochen und Monate hinweg unter anderem unzählige Belagmischungen, prüfen welche Auswirkungen kleinste Veränderungen der Belagzusammensetzungen haben.


    Und die als beste für den Serieneinsatz bei genau diesem Automodell in der betreffenden Variante und ggf. Länderversion gewählte Belagmischung ist dann eben nur in den originalen Belägen und nicht in den Produkten vom freien Teilemarkt. Auch nicht wenn sie von dem Hersteller sind, der für den Autohersteller die originalen Beläge produziert. Dabei gibt es Ausnahmen, aber die sind sehr selten.


    In den allermeisten Fällen sind Bremsbeläge und auch Bremsscheiben vom freien Teilemarkt schlechter als die originalen. Schlechter in der Belastbarkeit, Haltbarkeit und in der Bremsleistung. Dass das erst mal kaum jemanden auffällt, liegt vor allem daran, dass die Bremsen vor dem Wechsel nicht im Bestzustand, sondern vergammelt, verrostet, verschlissen und/oder schwergängig waren. Dazu kommt noch die Wirkung der positiven Erwartungshaltung, welche wiederum von direkter und indirekter Werbung, toll klingenden Namen und Bezeichnungen sowie dem Aussehen beeinflusst wird.

    Man muss Gott für alles danken,

    auch für einen...


    A wos, den oidn Schmarrn los i bleim.

    Blääd daherreen und derbleckn ist zwar a bayrische Tradition, aber Hauptziel san de Preissn und ned de Franggn, wurscht ob ma de jetzt ois Bayern oschaud und mog wia i, oder ob ma sogt, Franggn san nua Franggn und ned Franggn und Bayern.


    No dazu hob i persönliche Verbindungen zu Franggn, a wenn de scho länger her san.

    Bin gspannt wann i moi wieder do auf kimm. Auf jedn Foi gähts dann zua am Metzga oda in a Wirtshaus wos grade blaue Zipfl gibt.

    🍻

    engelchrris, du bist selbst daran schuld dass du mit deinem Alfakauf nun unzufrieden bist.


    Konkret habe ich mich von meiner Triumph Thruxton getrennt und mir dafür den Kindheitswunsch Alfa Spider erfüllt.


    Das war dein Fehler.


    Wärst du nicht von einer Triumph Thruxton sondern von einem Triumph Spitfire auf den Alfa gewechselt, würdest du jetzt Loblieder schreiben wie zuverlässig so ein Alfa doch ist und wie wenig Mängel er hat.


    Beim Alfa braucht man nicht wie bei solchen britischen Autos die Empfehlungen von Joseph Lucas beachten, bei Dunkelheit und bei Nässe nicht zu fahren ("A gentleman does not motor about after dark.") und immer für eine Alternativmöglichkeit zur Durchführung und Beendigung der Fahrt zu sorgen.

    Je nach dem was für ein Riss es ist, wo er ist und ob es relevante Hintergründe gibt, kann man den Kopf auch schweißen.


    Das kann aber nicht jeder. Nur ein Betrieb mit entsprechender Erfahrung, Kompetenz, Gerätschaften und Materialien sollte das machen. Die können auch beurteilen, ob und wie Schweißen möglich, sinnvoll und haltbar sein wird.

    Ha! Den Roudn mid de Bapperl hob i scho moi gseng.


    Weiß aber nicht mehr wann und wo. Vielleicht am Rande von Veranstaltungen wie z. B. Rossfeld, Mickhausen oder einer der vielen Treffen in Oberbayern und USA.


    Oder nur bei einem Stopp während einer organisierten Rundfahrt...


    Ist ja auch wurscht. Hauptsach a Gaudi und olle hom a Freid.

    Naa, des is koa Doppelpost, ich hab mir nur die Überschrift vom Kollegen grampfet.


    Wie der Titel schon sagt bin ich auch aus Oberbayern, ganz genau gesagt im Fünfseenland bzw. um das Fünfseenland herum.


    Wie der Name schon sagt bin ich der Mechaniker, arbeite aber nicht in einer Werkstatt oder sowas.

    Mit Alfas habe ich sehr wenig Erfahrung, kann also hauptsächlich bei markenunabhängigen Themen meinen Senf dazugeben.


    Bei vielen anderen Themen, insbesondere zu Alfa- und modellspezifischen Fragen, bin ich ahnungslos wie der Ochs vorm Berg.


    Jetzt schaumermal wie des so lafft.


    Pfiat Eich!