Alles anzeigenDie Zusammensetzung von Benzin ist inzwischen für die Bedürfnisse der Direkteinspritzer optimiert.
Es soll möglichst gut und schnell zerstäuben und verdampfen.
Das bringt bei manchem Oldtimer Nachteile, weil der Sprit schon mal schnell bei Umgebungsdruck in der heißen Schwimmerkammer "kochen" kann.
Ich merke das besonders bei meinen Vorkrieglern ohne Querstromkopf (d.h. Vergaser auf der heißen Seite).
Mit dem Zusatz von weiteren Additiven wäre ich vorsichtig.
Die Komponenten wurden mit handelsüblichem Treibstoff erprobt und freigegeben.
(Reiniger-) Additive können zu hohem Verschleiß z.B. in der Hochdruckpumpe führen.
Alter Trick um den Siedepunkt auf das maximal Mögliche heraufzusetzten,:
Kanister für einige Stunden, oder gar Tage offen stehen lassen (natürlich so, dass nichts hineinfallen kann)
Die Additive, die für uns Mittel- und Nordeuropäer zugesetzt werden um den Kaltstart zu verbessern, können sich dann verflüchtigen.
Diese Additive braucht man im warmen Motor nicht, sie reduzieren nur noch zusätzlich den Siedepunkt und die Jampe fängt teils schon bei 55 - 60° C in den Sprit zuführenden Bauteilen an zu brodeln.
Diese Additive werden zur Leistungsabgabe nicht benötigt, in den Südländern gibt es diese Zusätze gar nicht.
Alternativ kann man natürlich auch nach Italien oder Spanien zum Tanken fahren.... ![]()