Artikel in "Die Welt" Alfa Giulia QV. Das geilste Auto für den Arbeitsweg. 55 Gründe.

  • 1. Es ist ein Alfa Romeo. Jeder Petrolhead muss mal einen Alfa Romeo fahren, sagt unser Papst Jeremy Clarkson.

    2. Die Giulia Quadrifoglio ist unvernünftig. Wenn es regnet, geht die Alarmanlage an. Wenn es stark regnet, beschlagen die Blinkergläser von innen. Wenn es Platzregen gibt, machen die elektronischen Sicherheitssysteme eine kleine Fröstelpause. Herrlich.

    3. Ein eher kleines Auto mit unfassbar viel Leistung.

    4. Ein Understatement-Ferrari, wenn man so will.

    5. Und das Preis-Leistungsverhältnis ist exzellent.

    6. Der Motor beglückt und macht fassungslos.

    7. Das Fahrwerk lässt den Familienvater glatt vergessen, dass er gerade keinen Ferrari 458 pilotiert.

    8. In Schwarz sieht der Wagen noch kompakter und sexier aus.

    9. Das Kleeblatt gibt jedem Autoliebhaber einen Adrenalinkick.

    10. Der Alfa ist leichter als die Konkurrenz.

    11. Und er rollt sympathischer daher.

    12. Die Verarbeitungsqualität ist bei manchen Teilen so bizarr, dass man nicht sauer ist, sondern lacht.

    13. Und weil er so italienisch ist.

    14. Die Kinder lieben ihren Papa, weil er in diesem Auto zum Kindskopf wird.

    15. In seinem Alfa kann er driften wie in einem Oldtimer.

    16. Der Sechszylinder-Bi-Turbo klingt absurd aufregend und crazy.

    17. Der Tank ist so klein, dass man jeden zweiten Tag tanken muss. Und will, weil es eine gute Ausrede ist, das Auto noch einmal um die Ecke zu bewegen, wenn die Kinder schon schlafen.

    18. Nach gefühlten 1000 Enttäuschungen hat Alfa endlich wieder ein wirklich exzellentes Auto gebaut.

    19. Für den Oldtimersammler ist es das erste familien- und alltagstaugliche Gefährt, das ähnliche Emotionen weckt wie ein alter Elfer, ein alter E-Type, ein alter Alfa GTA oder ein alter Ferrari 355.

    20. Petrolhead-Institutionen wie Jethro Bovingdon, Chris Harris oder Henry Catchpole lieben den Alfa.

    21. Er sieht zwar nicht hübsch aus, aber apart.

    22. In seiner eleganten Zurückhaltung erinnert das Innere an die alte Giulia.

    23. Wir Deutschen brauchen mehr Italienità in unserem Leben.

    24. Der Alfa ist eine vorbildliche Einstiegsdroge auf dem Weg zum Ferrari.

    25. Jeder, der ihn fährt, weiß, dass er weiß, was gut ist.

    26. Nicht alles funktioniert reibungslos, aber Perfektion ist langweilig.

    27. Er repräsentiert europäische Hochkultur.

    28. Mittlerweile hat die gesamte Familie ihren Frieden mit diesem Wahnsinnsgeschoss gemacht.

    29. Auch nach knapp einem Jahr ist es ein großes Vergnügen, morgens in die Familienkutsche einzusteigen.

    30. Beim Überholen ist es sicherer, stets Reserven zu haben.

    31. Die Bremsen beißen kompromisslos zu.

    32. Das PDK-Getriebe macht im Race-Modus herrlichen Krach beim Runterschalten.

    33. Auf deutschen Straßen ist er sehr selten.

    34. Und trotzdem ist er kein Statussymbol, sondern eher das Erkennungszeichen eines Geheimbundes.

    35. Er macht niemanden neidisch.

    36. Er tänzelt durch enge Kurven.

    37. Er will immer spielen.

    38. Er kann immer spielen.

    39. Er trainiert seinen Fahrer, mit 510 PS verantwortungsvoll umzugehen.

    40. Keine Limousine fuhr jemals schneller über die Nordschleife – und das Video dazu macht einfach Gänsehaut.

    41. Diese radikale Giulia ist hoffentlich der Auftakt für viele neue großartige Alfas. Schön wäre ein kompakter, sportlicher Wagen für die Dame des Hauses – wie ein Fiat 500 Abarth, nur in geil und mit funktionierendem Sportfahrwerk.

    42. Die nächste Giulia Quadrifoglio wird logischerweise mit noch mehr Leistung und Performance aufwarten, schließlich rüsten AMG, RS4 und M3 gerade hektisch nach.

    43. Überhaupt sollte das nahende Ende der Alltagsmobilität im Auto mit heroischer Brillanz gefeiert werden.

    44. Es macht auch Spaß, damit alle drei Tage durch die Waschanlage zu rollen.

    45. Alfa muss dafür belohnt werden, ein derart mutiges Auto auf den Markt zu bringen.

    46. Leistung muss sich wieder lohnen.

    47. Das Drehmoment von 600 Nm kann die ganze Familie johlend in die Sitze drücken.

    48. Enzo Ferraris Karriere begann bei Alfa.

    49. Im Sparmodus cruist der Alfa mit nur drei Zylindern friedlich und komfortabel durch die Tempo-30-Zone.

    50. Seine Start-Stopp-Vorrichtung freut den Radfahrer an der Ampel. Dann steht der pausbackige Alfa nur entspannt da und schweigt.

    51. Er könnte die deutschen Autohersteller dazu zwingen, über ihren sterilen Perfektionismus und ihre oft seelenlose Kühle nachzudenken.

    52. Dieser Alfa demonstriert, wie weit E-Mobilität von Passion entfernt ist. Noch.

    53. Danach will man nie mehr ein anderes Familienauto fahren.

    54. Man besucht öfter Freunde und Familie, weil jeder Ausflug schon auf dem Weg Freude macht.

    55. Er macht seine Besitzer zu besseren Autofahrern.


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