Beiträge von Alfons_Romeo

    Solides Gefährt, kann Straße wie Gelände und bietet hinreichenden Komfort ohne Overengineering. Wird aber zunehmend schwieriger , einen in gutem Erhaltungszustand (Rost!) zu finden. Bei nicht wenigen Gebrauchten herrscht Wartungsstau. 5,9l klingen verlockend, aber der schluckt (~ 20l). Die Motoren mit weniger Hubraum tun es auch und sind im Unterhalt merklich entgegenkommender.


    Eine Alternative wäre der Cherokee XJ, wenn Abstriche beim Komfort in Ordnung sind (Fokus auf Gelände/Nutzfahrzeug statt geländegängiger Familienkutsche). Dafür bietet der ein fast unbegrenztes Potential beim Ausbau und zum Selbermachen. Stichwort Overlanding, auf Youtube gibt es eine Fülle an Videos.


    Die Diesel-Motoren beim XJ überhitzen angeblich sehr schnell und haben keinen guten Ruf, aber auch der vom Grand gilt nicht als besonders standfest.


    Der Stelvio ist eben eine andere Art von Auto. Kommt darauf an, wo deine Prioritäten liegen. :)

    Nicht nur Stellantis bereitet die schwächelnde Nachfrage nach BEVs Probleme: Abschreibungen von 50 Mrd. USD - Elektroauto-Horror in den USA: Darum müssen die großen Firmen umdenken.


    Betrachtet man die Zahlen der Jahre 22 bis 24 lag deren Anteil an zugelassenen Neufahrzeugen bei etwa 7-10%. Hybride verkauften sich mit ca. 12%-15% etwas besser und sollen in 25 noch ein wenig zugelegt haben. Rund 80% der verkauften Fahrzeuge waren Verbrenner. Diesel machten davon allerdings nur knapp 5% aus.


    Fakt ist, dass man mit dem Verbrennungsmotor nach wie vor sehr gutes Geld verdienen kann.

    Was mir spontan dazu einfällt:


    Viele Diskussionen um Elektromobilität sind letztlich Scheindiskussionen, weil es es im Grunde genommen um etwas anderes geht - Moderne Autos, ob mit Verbrennungs- oder Elektromotor.


    Was wir auf der einen Seite im Automotive-Bereich erleben ist nichts anderes als brachiales Overengineering. Asistenten (sic!), die nerven und terrorisieren, alberne Abonnements, mehr Gepiepse als bei einer Vogelschau und Überwachungstechnik von oben bis unten. Auf der anderen Seite aber auch die Verhässlichung des Automobildesigns, ob Exterieur oder Interieur. Ausnahmen bestätigen die Regel, aber man fragt sich zuweilen schon, ob die Menschen, die diese „Vehikel“ entwerfen, überhaupt noch irgendeine Art Leidenschaft zum Automobil pflegen. Das Smartphone auf Rädern ist eine Fehlentwicklung und die Verantwortung dafür tragen sowohl die Autohersteller wie auch die Politik.


    „Klassische“ Autos, nur eben mit Elektromotor, würden selbst bei Petrolheads auf viel mehr Akzeptanz stoßen.


    Die Elektromobilität ist an sich ist für viele Fahrer und Lebenslagen keine schlechte Sache. Etwa für diejenigen, die „nur von A nach B kommen“ wollen, aber auch für solche, die täglich auf langatmigen Fahrten zur Arbeit pendeln, häufig im Stau stehen oder eben für das Stadtauto. Da kann man den Busso oder den V8 ja auch überhaupt nicht genießen. Für das schöne Fahren und das Ausleben echter Leidenschaft bietet der Elektromotor aber keine ausreichende Alternative zum Verbrenner.


    Beides muss deshalb in Zukunft zu vernünftigen Kosten möglich sein und allgemein ist bei finanziellen Argumenten aus der derzeitigen Lage heraus für das ein oder andere Vorsicht geboten. Bezüglich der Wartungskosten zeigen neue Daten, dass die Ersparnisse bei Elektroautos bei weitem nicht so hoch sind, wie einst angenommen, sondern dass es bestenfalls leichte Vorteile auf E-Seite gibt. Maßnahmen wie die CO2-Bepreisung sind abzulehnen, auch von Befürwortern der Elektromobilität, aus einem einfachen Grund. Der Staat bezieht bereits jetzt enorme Einnahmen aus Steuern auf Kraftstoff (Quellen geben Zahlen zwischen 30 und 35 Milliarden Euro p.a. an) und mit der Erhöhung der Abgaben wird aus dieser Quelle noch sehr viel mehr Geld sprudeln, an das sich die Verantwortlichen für den öffentlichen Haushalt gewöhnen werden. Wechseln dann hinreichend viele Menschen zum elektrischen Fahren, wird der Fiskus nicht einfach auf dieses Geld verzichten (man stelle sich einmal diese Naivität vor), sondern einfach die E-Mobilität mit sehr viel höheren Abgaben belasten, um Ausgleich zu schaffen.

    Wirklich beeindruckend, was einige hier aufgebaut haben. Welche Quellen (Bücher etc...) würdet ihr einem Audio-Noob zum Einstieg in die Welt des gepflegten Klanges samt Anlagen empfehlen?

    Guten Tag allerseits,


    ich habe kürzlich einen sehr gut erhaltenen 156 2.0 T-Spark Selespeed (BJ 2000) erstanden und würde gerne das auf dem angehängten Bild zu sehende Gehäuse der Schaltungskulisse ersetzen, da es schon ziemlich abgewetzt ist. Anscheinend bin ich aber zu doof um das im Internet zu finden, deshalb meine Frage in die Runde, ob jemand weiß, woher ich das bekomme. Hat das vielleicht eine spezielle Bezeichnung, die ich einfach nicht kenne?


    Außerdem sind auch die Schaltwippen optisch ein wenig in die Jahre gekommen (Bild 2). Gibt es da eine optisch ansprechende Alternative oder wenigstens Carbonaufkleber o.ä, damit die wieder schön aussehen?


    Vielen Dank im Voraus


    Ach ja, und mich würde auch interessieren, wie breit Spurverbreiterungen für dieses Modell sein dürfen, damit sie vom TÜV abgenommen werden. Fragen über Fragen. Ich hoffe, ihr habt mehr Ahnung als ich. :)